Altlast N6 "Aluminiumschlackendeponie"

Niederösterreich

Projektgegenstand

Ehemalige Kiesgrube innerhalb der Mitterndorfer Senke westlich von Wiener Neustadt mit einer Abbautiefe von ca. 12 – 17 m. 1974-1990 wurden Abfälle der Holz- und Textilindustrie sowie Bauschutt und Aluminiumschlackenstaub der Fa. Almeta abgelagert. Die Deponie umfasst rund 1 Mio. Tonnen Abfälle. Da die Ablagerungen direkt auf dem durchlässigen Untergrund der Kiesgrube erfolgten, führte dies zu Beeinträchtigungen des Grundwassers. Die Oberfläche der Deponie wurde zum Teil mit einer mineralischen Dichtung abgedeckt. Seit 2017 ist das UVP-genehmigte Sanierungsprojekt nunmehr in Umsetzung. In den ersten beiden Jahren wurde die erforderliche Infrastruktur errichtet. Die eigentliche Sanierung, d.h. der Rückbau der Deponie läuft seit 2019 und wird bis in das Jahr 2024 andauern. Die großvolumig abgelagerten Aluminiumkrätzen werden unmittelbar in der eigens dafür vor Ort errichteten Anlage aufbereitet. Kern der Aufbereitung ist die Rückgewinnung des im Abfall enthaltenen, metallischen Aluminiums, welches als Sekundärrohstoff in den Wirtschaftskreislauf rückgeführt wird. Dadurch können natürliche Ressourcen geschont und mehrere hunderttausend Tonnen CO2 eingespart werden. Neben der Sanierung einer gefährlichen Altlast trägt die BALSA auch zum nachhaltigen Klimaschutz bei. Das Projektvolumen liegt bei 210 Mio. EUR (exkl. USt.)

Leistungen der BALSA:

Komplette Durchführung bzw. Abwicklung der Sanierungsmaßnahmen:

  • Bauherr und Auftraggeber sämtlicher Leistungen
  • Grundlagen- / Einreich- und Detailplanung
  • Planung und Abwicklung der Detailerkundungen
  • Planung der Sanierungsmaßnahmen
  • Durchführung von Vergabeverfahren
  • Sämtliche Agenden des Projekt-Managements und der
    Projektsteuerung
BUNDESALTLASTENSANIERUNGSGES.M.B.H.
A-1230 Wien, Mosetiggasse 1 / 2. Stock

TEL: +43(0)1 90313-0   FAX: +43(0)1 90313-301

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